Der christliche Gott wird oft für ein autoritäres Wesen gehalten, das Zwang und Unterdrückung ausübt. Doch Gottes Autorität ist ganz anders zu verstehen.
Der Glaube an ein ewiges Leben ist Hoffnung auf individuelles Heil, aber auch auf geheiltes Gemeinschaftsleben. Und er ruft zu heilen irdischen Gemeinschaften.
Die Ansprache einer freien Trauerrednerin führte mir den entscheidenden Unterschied zwischen einer säkularen und einer christlichen Trauerrede vor Augen.
Wir tun uns schwer mit den Begriffen „Reich Gottes“ und „Gottesherrschaft“. Doch es ist etwas recht Einfaches, Beglückendes und Befreiendes damit gemeint.
Christen glauben an einen gnädigen und richtenden Gott. Aber damit ist längst nicht alles gesagt. Entscheidend ist das Verhältnis zwischen Gnade und Gericht.
Jesus hat den Glaubenden zugesprochen, dass sie einzigartig in der Welt und lebenswichtig für sie sind. Nun kommt es darauf an, dass sie sie selbst sind.
Das neue Jahr lässt nichts Gutes erwarten. Dennoch gibt es Hoffnung, wenn man einer Religious Fiction folgt, die mehr ist als Fiktion: ein Stück Wirklichkeit.
Das Neue Testament schildert den Jüngsten Tag als Vernichtung der Welt. Doch es sagt noch mehr über diesen Tag. Man kann ihm sogar mit Vorfreude entgegensehen.
Die Bibel gibt unterschiedliche Auskünfte zu dieser Frage. Martin Luther hat aber sehr schön beschrieben, wie man den scheinbaren Widerspruch auflösen kann.