Christlich-zionistische Organisationen sind in Deutschland politisch aktiv. Doch ihre christlichen und politischen Vorstellungen und Ziele sind fragwürdig.
Auch Christen haben politische Vorlieben und prägende Ängste, die ihre Sicht von Krieg und Frieden bestimmen. Dennoch ist ein gemeinsamer Standpunkt möglich.
Die neue "Friedensethik" der evangelischen Kirche erfährt viel Zustimmung von politischer Seite. Viele Christen finden aber, dass sie nicht dem Frieden dient.
In ethischen Entscheidungen gibt es manchmal nur die Wahl zwischen zwei schlechten Möglichkeiten. Weil das schwerfällt, braucht es für eine Entscheidung Mut.
Die neue EKD-Friedensdenkschrift will die Herausforderungen des Ukrainekriegs ethisch bewältigen. Ob ihr das gelungen ist, zeigt diese Analyse und Kritik.
Die neue EKD-Friedensdenkschrift bricht mit der bisherigen kirchlichen Friedensethik. Die neuen Stichworte heißen "Schutz vor Gewalt" und "Friedenstüchtigkeit".
Was Reinhold Schneider über die Mentalität der Menschen vor dem Zweiten Weltkrieg schrieb, kann auch heute Gefahren verdeutlichen und zugleich Hoffnung wecken.
Einen Krieg durch Kapitulation oder Kompromisse zu beenden, ist aktuell ein deutsches Denkverbot. Doch eine alttestamentliche Prophetie kennt diese Möglichkeit.