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Wer ist schwach und wer ist stark?

Christsein verstehen
Veröffentlicht von in Theologie meditativ · 26 März 2022
Tags: KriegGewaltFriedeNächstenliebeBarmherzigkeit

T h e o l o g i e   m e d i t a t i v
Wer ist schwach und wer ist stark?
Klaus Straßburg | 26/03/2022

Schwäche: sich durchsetzen wollen.
Stärke: eigene Interessen zurückstellen können.

Schwäche: gegen den anderen vorgehen.
Stärke: kompromissbereit sein.

Schwäche: durch Argumente den anderen beherrschen.
Stärke: die Argumente des anderen bedenken.

Schwäche: eine aggressive Rhetorik pflegen.
Stärke: sprachlich abrüsten.

Schwäche: Härte zeigen.
Stärke: beharrlich sein.

Schwäche: Gefühle verletzen.
Stärke: auch unverständliche Gefühle ernst nehmen.

Schwäche: drohen.
Stärke: bitten.

Schwäche: Truppen mobilisieren.
Stärke: besonnen die Deeskalation suchen.

Schwäche: Gewalt ausüben.
Stärke: eigenes Leid in Kauf nehmen.

Schwäche: auf Gewalt mit Gewalt reagieren.
Stärke: Gewalt durch Entgegenkommen verringern.

Schwäche: die Schuld allein dem anderen geben.
Stärke: den Balken im eigenen Auge sehen.

Schwäche: sich selbst für besser halten als den anderen.
Stärke: die guten Potentiale im anderen entdecken.

Schwäche: den anderen für unnachgiebig halten.
Stärke: für den anderen beten.

Schwäche: den Bösen verteufeln.
Stärke: den Bösen als von Gott geliebten Menschen betrachten.

Schwäche: Krieg führen.
Stärke: jeden Krieg als Schuld verstehen.

Schwäche: sich für stark genug halten, Gutes zu tun.
Stärke: sich für so schwach halten, dass nur Gott Gutes in einem hervorrufen kann.


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