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Hoffnung in Zeiten des Krieges |68

Christsein verstehen
Veröffentlicht von in Hoffnung in Zeiten des Krieges · 14 Januar 2023

Sie sagen

Sie sagen
Idealismus ist ein Intelligenzdefekt
Ich glaube es nicht

Sie sagen
die Bergpredigt wäre nicht so gemeint
Ich glaube es nicht

Sie sagen
Du sollst nicht töten ist so zu verstehen, dass ...
Ich glaube es nicht

Sie sagen
Bei etwas gesundem Menschenverstand müsste doch jeder ...
Ich glaube es nicht

Sie sagen
Selbst Christus würde, wenn er heute ...
Ich glaube es nicht

Und wenn man mir Berge
schwarzen und roten Goldes verspricht
Ich glaube es nicht

Hanns Dieter Hüsch


Dieses Gedicht von Hanns Dieter Hüsch datiert aus dem Jahr 1956. Zwei Jahre zuvor war die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik Deutschland beschlossen worden. Und ein Jahr zuvor war die Bundesrepublik der NATO beigetreten.

Das Gedicht könnte auch heute geschrieben worden sein. Offensichtlich hat sich seither nicht viel verändert. Die Argumente der Relativierer sind dieselben geblieben. Wer sich der Relativierung verweigert, wird nicht ernst genommen.

Manchmal ist es gut, sich seinen Unglauben zu bewahren. Denn der Glaube an Christus ist zugleich Unglaube gegenüber den Relativierern. Und dieser Unglaube bringt die Einsicht mit sich, dass Menschen ungläubig genug sein können, diesen Krieg zu beenden.


Quelle: Hanns Dieter Hüsch: Ich habe nichts mehr nachzutragen. Die christlichen Texte. Das literarische Werk, Band 4. Mit einem Vorwort von Joachim Kosack. Edition diá, Berlin 2017. S. 12.





2 Kommentare
2023-01-14 22:38:14
Hallo lieber Klaus

Der Mensch ist immer nur Mensch geblieben, völlig unabhängig von seinen Errungenschaften und Fähigkeiten die Skalierung der Menschheit in allen Bereichen zu meistern. Alle Generationen vor uns standen vor den selben Herausforderungen, selben Fragen, selben Problemen und selben Tragweite für den Einzelnen, denn am Ende geht es nicht um die Menschheit, dann geht es alleine nur um Dich. Du entscheidest. Warum nicht den anderen WEG gehen? Warum nicht mal an Den glauben und vertrauen bei dem alles möglich ist, trotz allen Irrtümern auf dem WEG? Dein Glaube lenkt dich - immer. Egal was du glauben magst. Warum nicht zu den 1% gehören, die ihre Antwort nicht mehr wie die 99% aller Menschen und dann noch zu 99% aller Zeiten geben? Warum nicht mal Gottes Sohn folgen und unsere menschliche Beschränktheit vorzeitig und vorbereitend verlassen? Warum nicht im Glauben wachsen und reifen?
2023-01-15 15:11:59
Lieber Pneuma,

vielen Dank für deinen Beitrag! Ich denke auch, die Welt würde "trotz aller Irrtümer" anders aussehen, wenn mehr Menschen dem Sohn Gottes und seinen Worten folgen, wenn sie wirklich an ihn glauben würden.

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