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Hoffnung in Zeiten des Krieges |65

Christsein verstehen
Veröffentlicht von in Hoffnung in Zeiten des Krieges · 28 Dezember 2022

Wenn nur noch die Waffen sprechen, sage ich: Ich glaube an den Frieden. Wenn Menschlichkeit ausgelacht wird, beharre ich: Ich glaube, dass Gott Mensch geworden ist. Wenn Versöhnung unmöglich scheint, halte ich fest: Ich glaube an die Vergebung der Sünden. Wo gesagt wird: "Was tot ist, ist tot", widerspreche ich: Ich glaube an die Auferstehung der Toten. Und dann handle ich auch danach, egal, wie fest ich gerade daran glaube.

Annette Kurschus, EKD-Ratsvorsitzende am 22.12.2022


"Woran kann man noch glauben?" fragte die Wochenzeitung DIE ZEIT verschiedene Menschen. Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland antwortete mit wenigen Zeilen, von denen oben einige wiedergegeben sind.

Wenn der christliche Glaube sich auf die grundlegenden Wahrheiten bezieht, ohne nach links und rechts zu schielen, wird er plötzlich ganz einfach. Dann ist mit wenigen Worten alles gesagt.

Und dem ist auch nichts mehr hinzuzufügen.


Quelle: DIE ZEIT Nr. 53 vom 22.12.2022, S. 59.





2 Kommentare
2022-12-29 10:15:05
Hallo Klaus,

danke für diesen Hinweis. Diese Ausgabe der "Zeit" liegt bei mir noch ungelesen auf dem Stapel. Und die Position von Frau Kurschus gefällt mir gut und ich kann mich ihr anschließen, es sei denn, sie meint mit der Auferstehung der Toten eine leibliche.

Viele Grüße

Thomas
2022-12-29 12:00:26
Hallo Thomas,

ich finde die Sätze auch erfrischend einfach, ohne vereinfachend zu sein. - Einen Stapel mit Zeitungen kenne ich übrigens auch sehr gut 😁.

Viele Grüße
Klaus

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