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Hoffnung in Zeiten des Krieges |47

Christsein verstehen
Veröffentlicht von in Hoffnung in Zeiten des Krieges · 15 Juli 2022

Unsere wahre Lebenshoffnung kommt nicht aus den Gefühlen unserer Jugend, so schön diese auch sind. Sie entsteht auch nicht aus den objektiven Möglichkeiten der Geschichte, so unbegrenzt sie auch sein mögen. Unsere wahre Lebenshoffnung wird erweckt und durchgehalten und endlich erfüllt von dem großen göttlichen Geheimnis, das über uns und in uns und um uns herum ist, uns näher, als wir uns selbst sein können. Es begegnet uns als das große Versprechen unseres Lebens und dieser Welt: Es wird nichts umsonst sein – es wird gelingen – es wird zuletzt alles gut werden!

Jürgen Moltmann


Ein Versprechen liegt über unserem Leben.

Kein von Menschen gegebenes und darum unzuverlässiges Versprechen, sondern das Versprechen Gottes, der treu zu seinen Worten steht.

Das Versprechen lautet: Nichts muss umsonst sein. Alles kann zum Gelungenen werden. Gott selbst kann aus allem etwas Sinnvolles und Gutes entstehen lassen.

Das Versprechen klingt darin aus: Zuletzt wird alles gut werden. Nichts Böses wird bleiben, nichts Sinnloses Bestand haben, nichts Unverstandenes uns zermürben. Alles wird erfüllt sein von dem großen göttlichen Geheimnis, von dem wir umgeben sind.


Quelle: https://jochenteuffel.com/. Dort zitiert nach: Orientierung, Nr. 6, 59. Jahrgang, Zürich 31. März 1995, Seiten 61-63 (Auszug).





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