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Hoffnung in Zeiten des Krieges |29

Christsein verstehen
Veröffentlicht von in Hoffnung in Zeiten des Krieges · 20 April 2022

Du darfst nicht denken, dass dir der Friede nachlaufen wird; im Gegenteil: Zorn, Unfriede und Rache (werden dir nachlaufen), so dass du Böses mit Bösem zu vergelten bewegt wirst. Aber kehre dies Blatt um: suche du selbst Frieden; leide und tue, was du kannst. Du musst dir selbst wehe tun, musst ihm folgen und nachlaufen.

Martin Luther


Der Friede kommt nicht automatisch zu uns. Er will von uns getan werden. "Selig sind die Friedenstäter ..." (Mt 5,9).

Frieden tun heißt: Gewalt nicht mit Gewalt vergelten, sondern leiden und alles für den Frieden tun, was wir können.

Mögen die Mächtigen lernen, auf Vergeltung zu verzichten, stattdessen Nachteile in Kauf zu nehmen und so den Frieden zu tun.


Quelle: Friedrich Schorlemmer (Hg.): Was protestantisch ist. Große Texte aus 500 Jahren. Herder Verlag Freiburg u.a. 2010. S. 254. Dort zitiert nach: Luther Deutsch. Die Werke Martin Luthers in neuer Auswahl für die Gegenwart. Ergänzungsband III. Luther-Lexikon. Hg. von Kurt Aland. Evangelische Verlagsanstalt, Berlin 1956.





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