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Hoffnung in Zeiten des Krieges |28

Christsein verstehen
Veröffentlicht von in Hoffnung in Zeiten des Krieges · 15 April 2022

Lob Gottes

Als Jiri Izrael
einer der Stillen im Getümmel der Welt
vor Ostern im Jahre fünfzehnhunderteinundfünfzig
bei Torun über die gefrorene Weichsel ging
begann vor seinen Füßen
plötzlich das Eis zu brechen
Und Jiri Izrael sprang
von Scholle zu Scholle
und sang dabei den Psalm
Lobet im Himmel den Herrn
lobet ihn in der Höhe
lobet ihn all sein Heer
Von Scholle zu Scholle
Lobet ihn Sonne und Mond
lobet ihn alle leuchtenden Sterne
Von Scholle zu Scholle
Lobet ihn ihr Himmel aller Himmel
und ihr Wasser über dem Himmel
Von Scholle zu Scholle
Lobet den Namen des Herrn alle Dinge
denn er gebot da wurden sie geschaffen
Von Scholle zu Scholle
Lobet den Herrn auf Erden
ihr großen Fische und alle Tiefen des Meeres
Von Scholle zu Scholle
Lobet den Namen des Herrn
denn sein Name allein ist hoch
seine Herrlichkeit reicht
so weit der Himmel ist
Und so gelangte Jiri Izrael
aus der Strömung des Flusses
glücklich ans Ufer.

Verfasser unbekannt


Von Scholle zu Scholle, von wankendem Grund zu wankendem Grund, immer dem Untergang nah – so mögen sich heute viele in der Ukraine fühlen.

Jiri Izrael springt von Scholle zu Scholle, singend sich Mut machend: Lobet, wo nichts zu loben ist ...

So lobt er den HERRN auf Erden, lobt und springt, das Wasser vor Augen, lobt und springt und lobt den, dessen Herrlichkeit weiter reicht, als unsere Abgründe sind.

So erreicht er, den Namen des HERRN auf den Lippen, springend das rettende Ufer.

Wir können nur springend, ohne festen Grund, loben und errettet werden.


Quelle: Axel Kühner: Hoffen wir das Beste. Aussaat-Verlag Neukirchen-Vluyn.





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