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Das Dasein ernst nehmen - Durch Verzweiflung zum Evangelium

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Veröffentlicht von Klaus Straßburg in Personen · Samstag 03 Dez 2022
Tags: AngstLebenssinnLebenEntscheidungen

Das Dasein ernst nehmen – Durch Verzweiflung zum Evangelium
Zum Denken Sören Kierkegaards (Teil 1)
Klaus Straßburg | 03/12/2022

Von Kindheit an war ich in der Gewalt einer ungeheuerlichen Schwermut, deren Tiefe ihren einzig wahren Ausdruck findet in der mir vergönnten Fähigkeit, sie unter scheinbarer Heiterkeit und Lebenslust zu verstecken. [1]

Das bekannte der dänische Theologe und Philosoph Sören Kierkegaard, der im Jahr 1813 in Kopenhagen geboren wurde und schon mit 42 Jahren im Jahr 1855 starb.

Kierkegaards Mutter starb früh, und sein Vater wurde die prägende Person für ihn. Der Vater verfügte über eine reiche Phantasie und einen kritischen Scharfsinn. Den Scharfsinn erlebte der kleine Sören in abendlichen Diskussionen des Vaters mit seinen Gästen, die er manches Mal aufmerksam und staunend verfolgte und die sich ihm unvergesslich einprägten. Das andere Erbe des Vaters aber war dessen tiefe Schwermut, die sich auf den Sohn übertrug und ihn lebenslang nicht losließ.


1. Die Grundsituation jedes Menschen: Verzweiflung und Angst

Ich bin ein Mensch, der von Kind an in die elendeste Schwermut gefallen ist. Das ganze Dasein ängstigt mich, von der kleinsten Mücke bis zu den Geheimnissen der Inkarnation [der Menschwerdung Gottes]; es ist mir alles unerklärlich, am meisten ich selbst. [2]

So beschrieb Kierkegaard seine Daseinserfahrung. Das ganze Dasein und er selbst waren ihm unerklärlich. Das Unerklärliche aber macht Angst. Wenn alles, was existiert, zum unerklärlichen Rätsel wird, steht man vor einer ungeheuren Dunkelheit.

So erlebte Kierkegaard seine Schwermut als abgründige Angst und Verzweiflung, als eine so tiefe innere Zerrissenheit zwischen der Sehnsucht nach Licht und dem Stehen in der Dunkelheit, wie er sie bei keinem anderen Menschen antraf. Deshalb fühlte er sich als Fremder in der Welt.

Kierkegaard meinte nicht, dass er der einzige sei, der in dieser Angst und Verzweiflung lebte. Er hielt sie vielmehr für die unausweichliche Grundsituation eines jeden Menschen. Was ihn aber von den anderen unterschied, war, dass er diese Angst und Verzweiflung zwar verbergen, aber nicht unterdrücken konnte. Sie war sein ständiger Begleiter. Er konnte sie nicht durch Aktivitäten überspielen, so wie es die anderen Menschen taten.

Es ist wichtig zu verstehen, dass es Kierkegaard nicht einfach um die Beschreibung von Gefühlen ging. Er meinte nicht, jeder Mensch müsse, wenn er ehrlich sei, mit den Gefühlen ständiger Angst und Verzweiflung leben. Das hält niemand aus.

Auch wenn Kierkegaard selbst oft von solchen Gefühlen geplagt war, ging es ihm doch um mehr als um Gefühle und Stimmungen: nämlich um die fundamentale Wirklichkeit des Menschseins, um das, was unsere Existenz auszeichnet, ob uns das bewusst ist oder nicht. Wenn es um den Grund unserer Existenz geht, um Sinn und Ziel, dann tappen wir im Dunklen. Das ist unsere verzweifelte Situation.

Wenn ich mir vorzustellen versuche, worin sich Angst und Verzweiflung im Alltag heute zeigen könnten, dann fallen mir zum Beispiel ein: Gier, Süchte, Zerstreuung, Jagd nach Erlebnissen, Todesangst, Glaubenszweifel, Maßlosigkeit, Leben auf Kosten anderer, Machtstreben, Aktivismus, Flucht in den Konsum, in ferne Länder und in immer neue Eindrücke.

Kierkegaard musste mit seiner Schwermut leben. So wurde ihm kaum ein biblischer Text lieber als der, in dem Paulus bekannte, dass ihm ein Dorn ins Fleisch gegeben sei, ein schmerzhaftes Leiden, von dem ihn Christus trotz dreimaligen Betens nicht befreit habe. Stattdessen habe er ihm gesagt: "Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig" (2Kor 12,7f).


2. Die positive Seite der Verzweiflung

Kierkegaard begann, seine Verzweiflung nicht nur als etwas Negatives zu verstehen. Er erkannte, dass gerade sie es war, die ihn zu immer neuen Überlegungen und tiefsinnigen Einsichten über die Existenz des Menschen antrieb. Er erfuhr, dass ihn die Verzweiflung aufrüttelte und Wege suchen ließ, die Verzweiflung zu überwinden. So erschloss ihm sein verzweifeltes Nachdenken über die menschliche Existenz immer neue Ideen, das Leben zu bewältigen, und trieb ihn dazu, sich für diese oder jene Lebensmöglichkeit zu entscheiden.

Es gibt eine Art Pietismus [eine Art strenger Frömmigkeit], der eine traurige Geistesaskese ist, der glaubt, dass der Dorn im Fleisch einem Menschen bloß gegeben werde, dass er winselnd dasitze und den Dorn ansehe, anstatt mit Hilfe des Dorns sich höher zu schwingen; denn das ist so, wie wunderlich es in einem gewissen Sinn ist: mit Hilfe des Dorns im Fuße springe ich höher als irgendeiner mit gesunden Füßen.

Mein Leben ist ganz darauf angelegt, mit einem Dorn im Fleisch – zu erreichen, was ich mir niemals geträumt hätte. [3]

Kierkegaard erlebte also, dass uns Angst und Verzweiflung Einsichten erschließen können, die uns sonst verschlossen geblieben wären. Dazu muss der Mensch lernen, sich der Angst zu stellen, ohne ihr auszuweichen.

Dies ist ein Abenteuer, das jeder Mensch zu bestehen hat, dass er lerne sich zu ängstigen, denn sonst geht er dadurch zugrunde, dass ihm nie angst war, oder dadurch, dass er in der Angst versinkt; wer hingegen gelernt hat, sich recht zu ängsten, der hat das Höchste gelernt. [4]

Wer sich seiner Angst nicht stellt, wer sich nicht von ihr aufrütteln lässt, nicht aufbegehrt gegen sie, der muss in ihr versinken. Und wem umgekehrt nie angst war, wer die Angst nicht kennt oder nicht kennen will, dessen Leben wird zu einem platten, dumpfen Vegetieren, einem Tier gleich. Denn er ergreift nicht die Chance, sich bewusst für eine Lebensmöglichkeit zu entscheiden, sondern geht wie ein Tier nur seinen Instinkten und Wünschen nach, ohne wirklich Verantwortung für sein Leben zu übernehmen.

Wie aber kann ein geängsteter und verzweifelter Mensch zu sich selbst finden?


3. Drei Stadien des Menschseins

Kierkegaard unterschied drei Stadien des Menschseins: das ästhetische, ethische und religiöse Stadium.

a) Das ästhetische Stadium

Im ästhetischen Stadium nimmt der Mensch die Fülle seiner Lebensmöglichkeiten wahr, erprobt sie und kostet sie aus, so gut es geht. Er sucht den Genuss des Augenblicks und lebt nach der Devise: Gut ist, was schön ist und Spaß macht. Dieser Mensch lebt ganz in der Welt der sinnlichen Wahrnehmung (das ist hier mit "Ästhetik" gemeint). Selbst dem Kummer und Leid gegenüber verhält er sich betrachtend, reflektierend, und vermeidet es so, Kummer und Leid ganz an sich heran zu lassen.

Dieser Mensch lässt sich aber nicht wirklich auf seine Lebensmöglichkeiten ein. Er bleibt vielmehr im unverbindlichen Experimentieren und in der Jagd nach immer neuen Glückserfahrungen, ohne sich wirklich für diese oder jene Lebensmöglichkeit zu entscheiden. Indem er eine Entscheidung, eine echte Bindung scheut, verweigert er, Verantwortung für sein Leben zu übernehmen. Denn Menschsein ist nach Kierkegaard das Wagnis der leidenschaftlichen und verantwortungsvollen Hingabe. Fehlt diese Hingabe, dann verfällt der Mensch einer inneren Leere: Er wird zum Spielball seiner Lüste und Stimmungen. Am Ende dieses Weges stehen Angst und Verzweiflung.

Man könnte viele Beispiele für solch einen Lebensstil anführen: Wankelmut, Angst vor Entscheidungen und Festlegungen, Angst, sich einer Sache oder einem Menschen wirklich hinzugeben, häufige Partnerwechsel oder häufige Gemeindewechsel, ohne jemals die Gemeinde zu finden, in der man sich wohlfühlt und in der man Verantwortung übernehmen möchte.

Doch jeder Mensch kann wachsen und ein anderes Stadium erreichen.

b) Das ethische Stadium

Wer die Verzweiflung und Leere erlebt, befindet sich in einer "existenziellen Situation" – in einer Situation, in der er seiner Existenz auf den Grund gehen kann. Er kann sich dafür entscheiden, den Sprung in ein höheres Stadium des Existierens zu machen.

Hierbei geht es darum, dass sich der Mensch dafür entscheidet, ernsthaft und konsequent nach moralischen Maßstäben zu leben. Er lebt dann nicht mehr bloß danach, was für ihn selbst an Glückserlebnissen herausspringt, sondern danach, was auch anderen guttut, was ethisch zu verantworten ist, was eine moralische Pflicht ist.

Doch man kann nicht immer pflichtbewusst leben. Kierkegaard meinte, der pflichtbewusste Mensch werde müde und seines Lebens überdrüssig. So stellt sich auch bei ihm schließlich wieder die Verzweiflung ein. Er entdeckt, dass er auch als moralisch verantwortlich Handelnder keine Ruhe finden, nicht mit sich selbst eins werden kann. In einer Welt, in der alles vergänglich ist, kann es keinen unvergänglichen Frieden geben – weder mit sich selbst noch mit den Mitmenschen. Denn das vergängliche Sein ist, eben weil es begrenzt ist, immer schon sinnlos und nichtig.

So macht nach Kierkegaard auch der Mensch im ethischen Stadium die Erfahrung, dass er aus eigenen Kräften das Leben nicht bestehen kann. Er braucht in seiner vergänglichen Existenz die Kraft eines Unvergänglichen, um nicht am Leben zu verzweifeln. Und dem Menschen ist die Möglichkeit gegeben, mit dem Ewigen in Verbindung zu treten. Dazu muss er den Sprung in den christlichen Glauben wagen.

Kierkegaard meinte von seinen eigenen Erfahrungen her, es sei zwar "schrecklich, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen" (Hebr 10,31) und solche Erkenntnisse zu gewinnen. Aber nur durch solche tiefen Einsichten in die menschliche Existenz kann der Mensch seine Verzweiflung überwinden. Er muss das religiöse Stadium erreichen.

c) Das religiöse Stadium

Im religiösen Stadium erkennt der Mensch, dass er nicht einfach unter dem Anspruch einer allgemein herrschenden Moral steht, sondern als der einzelne Mensch, der er ist, unter dem Anspruch Gottes:

Es kommt darauf an, dass einer es wagt, ganz er selbst, ein einzelner Mensch, dieser bestimmte einzelne Mensch zu sein; allein vor Gott, allein in dieser ungeheuren Anstrengung und mit dieser ungeheuren Verantwortung. [5]

Dass der Mensch unter dem Anspruch Gottes steht, gibt seinem Menschsein allererst die entscheidende Schärfe. Unter dem Anspruch Gottes kann er sich nicht mehr wegducken – weder in der Unverbindlichkeit des ästhetischen Stadiums noch im begrenzten Pflichtbewusstsein des ethischen Stadiums. Unter dem Anspruch Gottes erfährt er seine Endlichkeit und damit den Höhepunkt seiner Angst und Verzweiflung. Aber gerade dadurch wird er getrieben, das Ewige zu ergreifen:

Mein Leben hat begonnen mit einer entsetzlichen Schwermut; es war in der frühesten Kindheit schon verstört in seinem tiefsten Grunde. Dass dieses Grundelend meines Wesens gehoben werden könne, durfte ich nicht glauben. So ergriff ich das Ewige, selig vergewissert, dass Gott doch die Liebe ist, wenn ich auch mein ganzes Leben hindurch so leiden sollte. [6]

Im Bewusstsein der Liebe Gottes, die gerade auch den Verzweifelten gilt, kann die Schwermut zur Ruhe kommen – wenngleich sie für Kierkegaard nicht verschwunden war. Aber er konnte sie nun besser ertragen, weil er gewiss war, dass sein vergängliches und damit letztlich sinn- und zielloses Leben von Gottes Liebe einem unvergänglichen Sinn und Ziel entgegengeführt wird.

Seine Schwermut war es also, die Kierkegaard dazu getrieben hat, leidenschaftlich das Ewige zu suchen und den Sprung in den christlichen Glauben zu tun. So können die tiefe existenzielle Angst und Verzweiflung jedem Menschen die Tür zum Glauben öffnen:

Das Christentum ist gewiß nicht Schwermut, es ist ja im Gegenteil die frohe Botschaft – für Schwermütige; für Leichtsinnige ist es freilich nicht die frohe Botschaft, denn sie [die Leichtsinnigen] will es zuerst ernst machen. [7]

Es ging Kierkegaard mithin nicht darum, jemandem ein Problem einzureden, das er nicht hat. Er wollte vielmehr auf ein Problem aufmerksam machen, das alle Menschen als vergängliche Wesen haben. Das Ziel seines Denkens war nicht, die Menschen in Verzweiflung zu stürzen, sondern ihnen in ihrer oberflächlichen Betrachtung des Daseins, aber auch ihren Lebens- und Glaubenszweifeln einen Weg zu weisen, der sie – trotz aller Schwermut – froh werden lässt.

Das bedeutet, dass zum Beispiel ein Mensch, der von Glaubenszweifeln geplagt wird, diese Zweifel und vielleicht seine Verzweiflung darüber als Möglichkeit sehen lernen kann, zu einem tieferen und ernsthaften Verständnis seines Daseins und seines Angewiesenseins auf Gott zu gelangen. So kann die Verzweiflung und so können auch Glaubenszweifel für den Menschen zu einem Weg werden, das Evangelium zu finden – wenn er die Herausforderung annimmt und den Sprung in den Glauben wagt.


4. Kierkegaards Nachwirkung

Kierkegaard weist uns darauf hin, dass das Ziel unseres Daseins nicht das bloße Wohlergehen, die kurzfristigen Freuden und Genüsse sind. Vielmehr hat unser Dasein einen Ernst – einen Ernst, den man nur dann erkennen kann, wenn man die Oberflächlichkeit der allgegenwärtigen Zerstreuung und des allgemeinen Geredes durchschaut. Dazu darf man den wahrhaft existenziellen, also wesentlichen Fragen unseres Daseins nicht ausweichen, sondern muss sich ihnen stellen – auch wenn es schmerzhaft ist.

Nach Kierkegaards Tod verhallte sein Denken zunächst ungehört, zumal er sich mit den dänischen Medien und der dänischen Kirche überworfen hatte. Die Vielzahl seiner hinterlassenen Schriften hatte keine Nachwirkung. Erst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entfalteten seine Gedanken eine umfassende Breitenwirkung: in der Literatur bei Autoren wie Franz Kafka, Albert Camus, Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt, philosophisch in der sogenannten Existenzphilosophie, zum Beispiel bei Jean-Paul Sartre und Martin Heidegger, und in der Theologie unter anderem bei Karl Barth und Rudolf Bultmann.

Zum Schluss möchte ich noch anmerken: Es muss nicht so laufen, dass der Mensch zuvor in Verzweiflung und Angst gestürzt wird, bevor er sich im Glauben in die Hände Gottes wirft. Gerade Karl Barth hat immer wieder betont: Der Mensch kann erst von der Erkenntnis her, von Gott geliebt zu sein, eine Einsicht in die verzweifelte und beängstigende Situation gewinnen, in der er als ein Mensch vor Gott steht, der von Natur aus diese Liebe ablehnt. Erst als der von Gott Geliebte erkennt der Mensch, wer er ohne diese Liebe ist bzw. war.

Insofern gilt: Gott hat viele Wege, um einen Menschen zu sich zu führen. Der Weg Kierkegaards war einer davon. Dass Kierkegaard diesen Weg durchlitten und durchdacht hat, kann bis heute ein Trost für alle Menschen sein, die in ähnlicher Verzweiflung und Angst leben.




* * * * *


Quellennachweise:
  • Christian Möller: Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden. Einführung in Denken und Glauben Sören Aaby Kierkegaards (1813-1855) oder: Wie Brüche im Leben zu Umbrüchen im Denken werden. Pfälzisches Pfarrerblatt (http://pfarrerblatt.de/prof-dr-christian-moeller/das-leben-wird-vorwaerts-gelebt-und-rueckwaerts-verstanden/). Alle Quellenangaben nach der dort verfügbaren PDF-Datei. [1] Zitiert nach S. 2f, dort ohne weiteren Quellennachweis; [3] S. 3, dort zitiert nach Haecker: Tagebücher, S. 244; [4] S. 5f, dort zitiert nach S. Hoffmann (Hg.): Der Begriff Angst, übersetzt von Ch. Schrempf, Wiesbaden 2005, S. 178; [7] S. 12, dort zitiert nach Haecker: Tagebücher, S. 254.
  • Wilhelm Weischedel: Die philosophische Hintertreppe. 34 große Philosophen in Alltag und Denken. © Nymphenburger Verlagsbuchhandlung, München 1966. Ausgabe des Deutschen Taschenbuch Verlags, München 1975. [2] zitiert nach S. 231; bei Weischedel keine weiteren Quellennachweise; [5] und [6] zitiert nach S. 235.

Foto: Pixabay auf Pixabay.




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