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Hoffnung in Zeiten des Krieges |15

Christsein verstehen
Veröffentlicht von in Hoffnung in Zeiten des Krieges · 13 März 2022

Gib Frieden, Herr, gib Frieden,
die Welt nimmt schlimmen Lauf.
Recht wird durch Macht entschieden,
wer lügt, liegt oben auf.
Das Unrecht geht im Schwange,
wer stark ist, der gewinnt.
Wir rufen: Herr, wie lange?
Hilf uns, die friedlos sind.

Gib Frieden, Herr, wir bitten!
Die Erde wartet sehr.
Es wird so viel gelitten,
die Furcht wächst mehr und mehr.
Die Horizonte grollen,
der Glaube spinnt sich ein.
Hilf, wenn wir weichen wollen,
und lass uns nicht allein.

Gib Frieden, Herr, gib Frieden:
Denn trotzig und verzagt
hat sich das Herz geschieden
von dem, was Liebe sagt!
Gib Mut zum Händereichen,
zur Rede, die nicht lügt,
und mach aus uns ein Zeichen
dafür, dass Friede siegt.

Jürgen Henkys


Es ist gut, in der Not rufen zu können: Herr, lass uns nicht allein!

Lüge, Unrecht und Gewalt scheinen den Weltlauf zu bestimmen. Und wir fragen: Herr, wie lange?

Wie wissen es nicht. Aber wir können darauf vertrauen, dass Gott das, was unmöglich erscheint, möglich machen kann: dass sich Feinde die Hände reichen und dass der Friede siegt.

Trotz der menschlichen Verlorenheit wollen wir vertrauen, trotz des tobenden Bösen die Hoffnung niemals aufgeben: Gib Frieden, Herr, gib Frieden! Hilf uns, die friedlos sind!


Quelle: Evangelisches Gesangbuch der Ev. Kirche im Rheinland, der Ev. Kirche von Westfalen und der Lippischen Landeskirche, Gütersloh 1996, Nr. 430, Strophen 1, 2 und 4. Die Orthographie wurde der neuen deutschen Rechtschreibung angepasst.






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