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Frohes neues Weltuntergangs-Jahr?

Christsein verstehen
Veröffentlicht von in Theologie zum Weiterdenken · 31 Dezember 2019
Tags: WeltuntergangKlimawandelApokalypseEthikSchöpfung

T h e o l o g i e   z u m   W e i t e r d e n k e n
Frohes neues Weltuntergangs-Jahr?
Klaus Straßburg | 31/12/2019

Die Wissenschaft schlägt Alarm. Wenn man ihr Urteil ernst nimmt, kann man nicht ignorieren, dass es einen menschengemachten Klimawandel gibt. Natürlich kann man das leugnen. Aber dann muss man gegen mehr als 90 Prozent der in diesem Bereich naturwissenschaftlich Forschenden argumentieren. Das traue ich mir nicht zu. Also versuche ich ernst zu nehmen, dass wir ein Problem haben.

Wie soll es weitergehen mit unserem Planeten? Ich will ehrlich sein: Von den Menschen erwarte ich eigentlich nichts mehr. Zu groß ist die Zerstörung, zu groß das Leid, das Menschen über diese Welt gebracht haben. Wir nennen uns Homo sapiens, also „weiser, verständiger Mensch". Dieser weise und verständige Mensch scheint aber unverbesserlich zu sein. Nein, es ist nicht wahr, dass heute alles schlimmer ist als gestern. Aber ist es denn wahr, wenn behauptet wird, heute sei alles besser als früher? Haben der technische Fortschritt und die Entwicklung humaner Grundsätze das Leiden wirklich verringert? Für manche Bereiche trifft das sicher zu. Von den Fortschritten der Medizin profitieren wir alle. Aber schon stocke ich: Wer ist dieses „wir alle"? Milliarden Menschen in den armen Ländern dieser Welt gehören offenbar nicht dazu. Sie haben keinen Anteil an den Leistungen der modernen Medizin. Sie haben nicht einmal ausreichenden Anteil an den Nahrungsmitteln, die Gottes Schöpfung zur Verfügung stellt.

Und da setzt mein Zweifel an: Die menschliche Humanität gilt offenbar nur für einen Teil der Menschheit. Und auch dort nur bedingt. Denn die Möglichkeiten des Inhumanen werden immer größer. Mit den technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten steigen nicht nur die heilenden Kapazitäten, sondern auch die zerstörerischen. Der Mensch hat die im Atom schlummernde Energie entfesselt und dadurch die Macht erlangt, alles Leben auf dieser Erde mehrfach auszulöschen. Und der Mensch beutet die in der Erde liegenden Ressourcen in einer Weise aus, die schon heute tödliche Folgen mit sich bringt – von den zukünftigen Generationen ganz zu schweigen. Wie wird die Erde in 20 bis 30 Jahren aussehen? Welche Länder werden überflutet sein? Wie viele Milliarden Flüchtlinge werden in den Norden drängen, um überleben zu können? Wird es Kriege um den verbliebenen Lebensraum geben? Wird es überhaupt noch erstrebenswert sein, auf unserem Planeten zu leben?

Ich will nicht schwarzmalen. Aber ich will solche Fragen auch nicht unter den Tisch kehren. Was ich sagen will, ist, dass der Mensch offensichtlich der negativen Folgen seiner eigenen Möglichkeiten nicht Herr wird. Der schnell von Ort zu Ort eilende Mensch ist zu langsam, die notwendigen schützenden Maßnahmen rechtzeitig zu ergreifen. Der sich human gebende Mensch ist zu eigennützig, um allen Menschen den ihnen gehörenden Anteil an Lebensmöglichkeiten zu gewähren. Der vor Aktivität nur so strotzende Mensch ist zu bequem, seine Komfortzone zu verlassen. Der innovativ-fortschrittliche Mensch hängt zu sehr an seinen alten Gewohnheiten, um sein Handeln effektiv positiv zu verändern.

Viele Menschen sorgen sich um den Klimawandel. Manche fürchten gar das Ende des Lebens auf dem Planeten Erde. Für andere ist das nichts als blanke Hysterie. Fast alle aber nehmen die Klimakrise nicht wirklich ernst: Sie nutzen ihr Auto auch dann, wenn es nicht unbedingt nötig wäre. Sie unternehmen ihre Flugreisen, um die Welt kennenzulernen, die sie damit schwer schädigen. Sie lassen es sich auf Kreuzfahrtschiffen gut gehen. Das alles so, als wäre nichts gewesen. Stehen wir im Jahr 2020 am Anfang vom Ende der Welt?


1. Apocalypse now?

Bei den biblischen Texten, die Kriege und globale Katastrophen am Ende der Zeiten schildern, sprechen die Theologen von „Apokalypsen". Das griechische Wort apokálypsis bedeutet aber nicht „Weltende", sondern „Enthüllung": Es werden geschichtliche Ereignisse enthüllt, die dem Weltende vorausgehen, und es wird ein Blick in Gottes neue Welt geworfen. Diese Enthüllungen wurden einem Menschen in einer Vision offenbart und in einer reichen Bildersprache aufgeschrieben. Am bekanntesten ist die Apokalypse des Johannes, das letzte Buch der Bibel. Es gibt aber auch kürzere apokalyptische Texte, die als Rede Jesu formuliert sind, z.B. Mk 13, Mt 24 und Lk 21,5-36. Liest man diese Texte, so kann einem schon angst und bange werden. Und oft schon haben Menschen die in der Bibel geschilderten Ereignisse mit Geschehnissen ihrer Gegenwart identifiziert, so dass sie meinten, das Ende der Welt stünde kurz bevor.

Tatsächlich kann man die geschilderten Ereignisse auf viele Zeiten der Weltgeschichte beziehen. Denn Kriege, Hungersnöte, Erdbeben, Christenverfolgungen, falsche Christusse und Propheten gab und gibt es immer wieder. Doch alle menschlichen Voraussagen über den Zeitpunkt des Weltuntergangs haben sich bisher nicht erfüllt. Auch Jesu Jünger wollten wissen, wann das Ende kommt (Mt 24,3). Jesus antwortete, dass Gott allein den Tag und die Stunde des Endes kennt (Mt 24,36). Das sollte uns davor warnen, allzu schnell unsere Zeit mit der Endzeit zu identifizieren.

Aber auch wenn wir den Zeitpunkt des Weltuntergangs nicht kennen: Müssen wir nicht mit der globalen Katastrophe rechnen? Die neutestamentlichen Texte schildern in der Tat nicht nur ein definitives Ende des Planeten Erde, sondern des gesamten Kosmos. Sie bezeugen aber im gleichen Atemzug die Vollendung dieses Kosmos in einem neuen Himmel und einer neuen Erde (Mk 13,24-27.31; Mt 24,29f.35; Lk 21,25-33; Offb 20,11; 21,1). Mit anderen Worten: Das Ende ist nicht einfach nur das Ende, sondern zugleich der Anfang eines Neuen, in dem Gott unsere „alte" Welt vollenden wird. Gott bringt unsere Welt dann an ihr Ziel, an dem es keine Tränen, keinen Schmerz, kein Leid und keinen Tod mehr geben wird (Offb 21,4), also auch keine Kriege und Klimakatastrophen mehr.

Übrigens ist dieses Neue nach den biblischen Texten schon mit der Geburt Jesu angebrochen (Lk 2,10-14). Das Reich Gottes ist mit ihm nahe herbeigekommen (Mk 1,15). Es ist noch nicht umfassend da, aber es setzt sich schon hier und da durch, wirkt in Menschen und bewirkt schon jetzt den Frieden, von dem die Engel bei Jesu Geburt sprachen (Lk 2,14). Das alles aber nur unter den oft heillosen Bedingungen dieser Welt. Jesus selbst musste das schmerzlich erfahren. Das Neue, das er brachte, gibt es bisher nur in gebrochener, ständig bedrohter und angefeindeter Weise.

Wenn aber Gottes Ziel für diese Welt etwas Neues, Heilvolles ist und wenn dieses Neue schon angebrochen ist, müssen wir dann nicht die zerstörerischen Mächte des Alten nach Kräften bekämpfen? Müssen wir nicht Gottes Schöpfung bewahren, wie es in 1Mo/Gen 2,15 heißt, und uns aktiv für ihren Erhalt einsetzen? Sind wir nicht dafür verantwortlich, dass Frieden herrscht zwischen den Menschen und allen anderen Geschöpfen?

 
2. Wer bewahrt die Schöpfung vor dem Kollaps?

Nach 1Mo/Gen 1,28 gibt Gott den von ihm geschaffenen Menschen den Auftrag, sich die Erde untertan zu machen und über alle Tiere zu herrschen. Dabei geht es nicht darum, dass wir uns die Erde und ihre Lebewesen eigennützig einverleiben. Wir werden vielmehr gewürdigt, an der fürsorglichen Herrschaft Gottes über seine Schöpfung mitzuwirken. Darin besteht unsere Gottebenbildlichkeit, die einen Vers vorher genannt wird. Die Erde geht nicht in unser Eigentum über, so dass wir nach Belieben mit ihr verfahren könnten. Sondern „dem Herrn gehört die Erde und alles, was in ihr ist" (Ps 24,1). Gott bleibt Eigentümer seiner Schöpfung. Er ist auch der, der über Leben und Tod der Geschöpfe entscheidet (Ps 104,27-30). Die Schöpfung ist also trotz aller menschlichen Macht letztlich in Gottes Hand – wie es auch ein alter Spiritual sagt: „He’s got the whole world in his hand".

Der Schöpfer bewahrt seine Schöpfung, solange er es will. Nach der Sintflut heißt es, dass Gott zu sich selbst sagt: „Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht" (1Mo/Gen 8,22). Gott ist es also, der seinen Geschöpfen die Lebensgrundlagen erhält. Und wenn wir nach 1Mo/Gen 2,15 den Auftrag bekommen, den Garten Eden zu bebauen und zu bewahren, dann werden wir auch hier gewürdigt, an Gottes fürsorglich-bewahrendem Handeln teilzunehmen.

Stell dir das einmal vor: Gott würdigt dich, sein fürsorglich-bewahrendes Handeln für die Schöpfung umzusetzen. Er will durch dich die Lebensgrundlagen aller seiner Geschöpfe auf dieser Erde erhalten. Du bist ein Teil seines guten Plans für diese Welt.

Das erhebt uns Menschen, lässt uns Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Gottes sein. Aber zugleich ist es eine ungeheure Verantwortung, die man auch als Überforderung empfinden kann. Denn was passiert, wenn wir es nicht schaffen, Gottes fürsorglich-bewahrendes Handeln umzusetzen? Wenn wir unserer Verantwortung nicht gerecht werden?
 

3. Was passiert, wenn wir scheitern?

Dann verletzen wir Gottes Auftrag und gefährden die Lebensgrundlagen seiner Geschöpfe,  auch der zukünftigen Generationen. Das ist extrem zerstörerisch – aber es ist nicht das Ende der Schöpfung. Denn zur Schöpfung gehört der gesamte Kosmos – die Milliarden von Galaxien. Und diese zu bewahren oder zu zerstören steht gar nicht in unserer Macht. Darum wäre es eine totale Überforderung, wenn man von uns verlangen würde, die gesamt Schöpfung vor ihrer Zerstörung zu bewahren. Die biblischen Apokalypsen sprechen davon, dass der Schöpfer selbst das Ende seiner Schöpfung herbeiführen wird. Wir Menschen sind dazu gar nicht in der Lage.

Wir scheitern aber schon lange vor der Zerstörung des Kosmos. Wir scheitern daran, fürsorglich-bewahrend mit unserem Planeten Erde umzugehen. Wir schaffen es nicht, das Lebensrecht aller Menschen zu wahren, auch der zukünftig lebenden. Mit den Tieren gehen wir nicht in einer Weise um, die sie als Geschöpfe Gottes ernst nimmt und Leid von ihnen fernhält. Auch die Vielfalt des Lebens, die wichtig für das Ökosystem der Erde ist, erhalten wir nicht. Das ist das Tragische unseres Lebensstils: dass wir den „Garten Eden“, den Gott für uns geschaffen hat (1Mo/Gen 2,8), zerstören anstatt ihn in bewahrender Weise zu bebauen.

Droht also doch die Apokalypse, nämlich die für unseren Planeten?

Um das zu beantworten, ist eine Vorbemerkung wichtig: Unser offensichtliches Versagen ist nicht das Ende der Liebe Gottes zu uns. Gott hält vielmehr auch an denen fest, die seiner Beauftragung nicht gerecht werden und seine Schöpfung schädigen. Denn auch das sprach Gott nach der Sintflut zu sich selbst (wörtlich: „zu seinem Herzen"): „Ich will die Erde forthin nicht mehr wegen des Menschen als verflucht ansehen; denn das Streben des menschlichen Herzens ist böse von Jugend an. So will ich forthin nicht mehr alles Lebendige schlagen, wie ich es [in der Sintflut] getan habe" (1Mo/Gen 8,21). Gott hält an uns fest, auch wenn wir versagen. Und wir versagen alle. Aber wir brauchen keine Angst zu haben vor einem Gott, der sich an uns rächt. Angst vor Gott gehört nicht zum christlichen Glauben. Aber zum Glauben gehört das unzerstörbare Vertrauen, dass Gott uns verändern will und kann. Darum gehört zum Glauben eine unverlierbare Hoffnung.

Ein Leben aus dem Vertrauen zu Gott und aus der Hoffnung zu führen, heißt auch, sich für Gottes Wirken in uns zu öffnen. Wenn wir Gott in uns wirken lassen, wenn wir uns von ihm verändern lassen, dann gibt es für uns kein Müssen mehr. Was wir tun, das tun wir, weil wir es wollen. Es ist nichts Erzwungenes, das wir nur deshalb tun, weil wir Gottes Strafe fürchten. Wenn es recht zugeht, dann ist unser verantwortliches Handeln etwas, das aus unserem Herzen kommt. Aus einem Herzen, dem Gott seinen guten Willen eingeschrieben, sozusagen eingraviert hat (Jer 31,33; Hebr 8,10; 10,16). Unser Handeln geschieht dann mit Freude (was nicht heißt, dass es immer Spaß macht), weil wir gar nichts anderes wollen, als so zu handeln, wie wir handeln. Würden wir anders handeln, so würden wir unsere eigene Gravur missachten.

Menschen, die das leben, was Gott ihnen eingraviert hat, setzen sich aus innerer Überzeugung und mit Leidenschaft für Gottes Schöpfung ein. Ich würde mich selbst verraten, wenn ich es nicht täte. Ich kann gar nicht anders, als es zu tun – es sei denn, ich handele gegen meine innersten Antriebe. Es gibt kein christliches Müssen, das uns von außen aufgezwungen ist. Es gibt nur ein christliches Wollen, das darauf gerichtet ist, das zu tun, was in mir ist. Die Alternative wäre ein Wollen, das mein eigenes Herz, mein eigenes Wesen verfehlt. Aber das wäre kein christliches Wollen mehr.


4. Was können wir tun?

Ich möchte mit einer anderen Frage anfangen: Was kann Gott durch uns tun? Denn, wie gesagt, von den Menschen erwarte ich eigentlich nichts mehr. Das „eigentlich" weist darauf hin, dass die Menschen sehr wohl ihre Kenntnisse erweitern und Gewaltiges zuwege bringen können. Auch der Turm zu Babel war etwas Gewaltiges (1Mo/Gen 8,1-9). Dass die Menschen aber umfassend und dauerhaft Gutes aus ihren gewaltigen Möglichkeiten machen, erwarte ich nicht. Das Mögliche wird von ihnen immer zum Guten genutzt und zum Schlechten missbraucht. Gutes wird dann daraus, wenn die Menschen Gott in sich wirken lassen. Denn von Gott erwarte ich ausschließlich Gutes.

Das heißt nicht, dass alles gut ist, wenn Gott wirkt. Denn er ist ein Gott, der in Jesus Christus in diese bedrohte Welt gekommen ist. Der sich aus ihr hat vertreiben lassen, als Jesus gekreuzigt wurde. Der sich anfeinden lässt und dennoch bis heute kräftig in der Welt wirkt. Auch in den Herzen. Der Herr der Herzen verändert die Welt, indem er Menschen verändert. Es gibt sie, überall auf der Welt: die Menschen, die von Gott verändert die Welt verändern.

Und wenn die Menschen nicht mitspielen? Wenn sie sich verweigern, so wie sie sich Jesus verweigert haben? Ich glaube an die Kraft Gottes, der durch unscheinbare Anfänge Großes entstehen lassen kann. Es könnte doch sein, dass er seine Finger im Spiel hatte, als aus dem unscheinbaren Anfang, den ein 15jähriges Mädchen vor dem Reichstag in Stockholm machte, eine weltweite Bewegung entstand. Wer hätte das voraussehen, wer hätte das auch nur denken können? Ich behaupte nicht, das Mädchen sei eine Heilige. Aber ich sehe, dass Kinder und Jugendliche in aller Welt den Mächtigen Beine gemacht haben. Auch die stursten Verweigerer kommen nicht mehr darum herum, dem Klimawandel Beachtung zu schenken. Politiker, die das Problem bis jetzt ignoriert haben, tun erste kleine Schritte in die richtige Richtung. Für mich ist das ein Wunder.

Ich weiß, dass es auch andere Regierende gibt. Aber ich bin zuversichtlich, weil ich den Wandel von Gott erwarte. Ich hoffe, dass die Bewegung nicht im Sande verläuft, sondern auch die gewinnt, die das Problem noch nicht sehen wollen. Und dass sie die Etablierten gewinnt und die Bequemen und Zögerlichen, die sich bis jetzt nicht haben engagieren wollen. Ich hoffe auf einen breiten gesellschaftlichen Dialog, in dem die Probleme offen angesprochen werden: Klimaschutz kostet etwas; Klimazerstörung aber noch mehr. Es wird ohne Verbote nicht gehen – mit der Freiwilligkeit ist es bei vielen Menschen nicht so weit her (unsere Gesetze wimmeln schon jetzt von Verboten!). Die Reichen werden wohl weniger besitzen; aber gut leben ist etwas anderes als viel haben. Das alles muss öffentlich verhandelt werden, um die Bevölkerung mitzunehmen auf dem Weg der Veränderungen.

Wenn meine Hoffnungen sich erfüllen, dann kann sogar 2020 ein richtig gutes Jahr werden – auch für das Klima. Sicher bin ich nicht, dass es so kommt. Aber es geht auch nicht um Sicherheit, sondern um Vertrauen zum Schöpfer.

In einem amerikanischen Parlament soll sich im 19. Jahrhundert Folgendes ereignet haben: Während der Sitzung trat eine totale Sonnenfinsternis ein, und der Himmel verfinsterte sich in beängstigender Weise. Panik drohte auszubrechen, weil man den Weltuntergang befürchtete. Daraufhin sagte ein Abgeordneter: „Meine Herren, es gibt jetzt nur zwei Möglichkeiten: Entweder der Herr kommt, dann soll er uns bei der Arbeit finden. Oder der Herr kommt nicht, dann gibt es keinen Grund, unsere Arbeit zu unterbrechen."

Im Vertrauen zum Schöpfer können wir auch in dieser Weise zuversichtlich sein: die Zukunft unseres Planeten in Gottes Hände legen. Die Hoffnung niemals aufgeben. Uns freuen über die vielen jungen Menschen, die den alten Beine machen. Uns selbst verändern lassen und aktiv werden. Anderen ein Beispiel geben. Und dafür beten, dass Gott weiterhin viele Herzen bewegt.


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